Unsere WG als Genossenschaft

Familien Genossenschaft … WARUM?

Veränderte Lebensentwürfe und Erwartungen an Familie und Beruf suchen nach innovativen Antworten auf gute Betreuung, wie die Familien Genossenschaft.

Fortschreitende Alterung verlangt nach Lösungen welche oft besser gemeinschaftlich bewältigt werden können, wie die Familien Genossenschaft.

Zur Vielfalt des Familienbegriffs kommt die Wohngemeinschaft besonders bei älteren Menschen hinzu.
Gerade Seniorenwohngemeinschaften zeigen, wie man neue Formen der gesellschaftlichen Teilhabe und Mitbestimmung von älteren Menschen erschließen kann.
Eine Familien Genossenschaft unterstützt ältere Menschen dabei, möglichst lange und selbst bestimmend in deren Zuhause leben zu können.
Die Familien Genossenschaft basiert auf der Grundlage von Selbsthilfe der Mitglieder, koordinieren ehrenamtliches Engagements und erbringen von Leistungen die sonst nicht so leicht anders zu organisieren wären wie;
Fahrdienste, die Organisation gemeinsamer Ausflüge, Hilfen beim Einkauf etc. …

Vorteile einer Familien Genossenschaft:

Eine „Seniorengenossenschaft“ ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich gegenseitig in einem verbindlich organisierten Rahmen unterstützen möchten. Eine „Seniorengenossenschaft“ hat u.a. zum Ziel, die Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren zu erhalten und zu steigern, und den Verbleib in den eigenen vier Wänden möglichst lange zu erhalten. Die „Seniorengenossenschaft“ bietet den Seniorinnen und Senioren darüber hinaus die Sicherheit, ein selbständiges Leben zu führen, auch wenn sie auf Hilfen angewiesen sind.

1. Die Familien Genossenschaft (eG) ist allein und ausschließlich verpflichtet, die Interessen Ihrer Mitglieder zu fördern, Zur Gründung sind bereits nur drei Mitglieder ausreichend.
2. Die Tätigkeit der eG kann sich dabei auf wirtschaftliche, kulturelle oder soziale >Ziele richten.
3. Die eG ist eine Demokratische Rechtsform, jedes Mitglied hat eine Stimme unabhängig von der Höhe einer eventuellen Beteiligung.
4. Strukturelle Änderungen sind nur mit ¾ Mehrheit möglich, ansonsten zählt die absolute Mehrheit.
5. Die Rechtsform der Familien Genossenschaft ist flexible, einfach zu handhaben, seit 160 Jahren bewährt, Ein- und Austritt erfolgt unbürokratisch, ohne Notar.
6. Eine kleine Familien Genossenschaft bis 20 Mitglieder benötigen keinen Aufsichtsrat.
7. Mitglieder haften nur mit deren Kapitalbeteiligung, falls hinterlegt.
8. Mitglieder haben Anspruch auf Auszahlung ihres Geschäftsguthabens.
9. Die eG hat steuerlich Sondervergütungen .
10. Sie ist Mitglied im Prüfungsverband und deshalb mit Abstand die Insolvenz sicherste Rechtsform.
11. Die einzelnen Mitglieder haben keinerlei Haftung, die eG haftet mit Ihrem Vermögen.

„Seniorengenossenschaften“ zeichnen sich durch einen hohen Grad an Zusammenhalt und emotionaler Bindung der Mitglieder aus, sind zumeist lokal bzw. regional begrenzt und erbringen ausschließlich Leistungen, die auch gewünscht werden. Sie geben älteren Menschen wieder eine Perspektive durch das Gefühl, gebraucht zu werden und Teil der Familien Genossenschaft zu sein.
Meine Frau und ich möchten, dass unsere Erben sich an die Grundidee der eG, eine Senioren Wohngemeinschaft zu schaffen halten müssen.
Sicherlich ist das im Moment die Grundidee und muss mit Rechtshilfe genauer definiert werden.

Eure Kornelia und Erwin Heid